Als ich nach der Abschluss der Heilpraktikerausbildung mich für die Fachrichtung klassische Homöopathie entschied, folgten viele entsprechende Ausbildungen und Seminare. Im Jahre 2008 eröffnete ich meine Naturheilpraxis und begann die Patientenanamnesen (Fälle) nach einem Fragenkatalog aufzunehmen und zu repertorisieren (auszuwerten). Auch meine Entwicklung ging weiter... So traf ich auf die systemische Homöopathie nach dem indischen Arzt Dr. Rajan Sankaran. Aus heutiger Sicht bezeichne ich diese Entwicklung für mich als einen "Quantensprung", der in mir die Energie wieder zum fließen gebracht hat und mir täglich neue impulsive Lebensfreude bringt. Meine Philosophie als Heilpraktikerin und Homöopathin wurde wesentlich klarer und bewusster, so dass heute mein Therapieangebot von zwölf auf "nur noch" zwei geschrumpft ist, und zwar klassische und systemische Homöopathie. Täglich bin ich immer wieder berührt und voller Demut gegenüber dem "großen" Homöopathen Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie und seinem Verständnis des großen Ganzen, dem Ähnlichkeitsprinzip. Aus all diesen Erfahrungen und Empfindungen bin ich zu einem ganz anderen Menschen-, Gesundheits- und Krankheitsverständnis gelangt. Krankheit verstehe ich heute als blockierte Energie, die sich aufgrund vieler Störungen in einem Menschen manifestiert. Eine Weiterentwicklung wird blockiert, so dass der nächste anstehende Entwicklungsschritt nicht erfolgen kann. Es ist ein Hilferuf des Körpers und somit erstmal positiv. Aus diesem Grund sehe ich meine Aufgabe als ein Angebot der Begleitung, die Energie wieder zum Fließen zu bringen, um den anstehenden Entwicklungsschritt bewusst und mit Mut anzugehen.
"Die Homöopathie heilt mehr Kranke als jede andere Behandlungsmethode und sie ist jenseits allen Zweifels sicherer und ökonomischer. Sie ist die umfassendste medizinische Wissenschaft!" Mahatna Ganghi
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